Klimaküche Braunschweig

Skizze der Klimaküche

Es war einmal …

Es ist nun über ein Jahr her, dass der Transition Town Braunschweig e. V. dem Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums gefolgt ist. Der Förderaufruf ist Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und unterstützt Projekte, die auf Nachbarschaftsebene einen Beitrag leisten das CO2 zu reduzieren.

Nachbarschaft … CO2-Reduktion … das passt doch perfekt zu Transition Town. Also hatten wir eine Projektidee gesucht, die Menschen zusammenbringt, idealerweise auch für andere Initiativen interessant ist und niederschwellig hilft CO2 zu reduzieren. Und was bringt Menschen besser und angenehmer zusammen als gemeinsames Kochen und Essen?

Nicht für Transition Town – für Braunschweig!

Es sollte nicht unser kleines TT-Projekt werden. Unsere Vision war es, das nachhaltige Leben in Braunschweig zu bereichern und noch attraktiver zu machen. Deshalb haben wir schon früh Kontakt zu anderen Initiativen aufgenommen um Feedback und Anregungen zu der Idee zu bekommen. Besonderer Dank gebührt daher den Unterstützern der ersten Stunde:

In zahlreichen Gesprächen kristallisierte sich die Idee heraus. Es sollte eine mobile und autarke Outdoor-Küche werden, mit der wir zu den Menschen fahren können um gemeinsam zu kochen, zu essen und dabei den Zusammenhang zwischen Ernährung und CO2-Ausstoß zu thematisieren. Mit kochen und essen allein war es also nicht getan. Alle Besucher sollen sich wohl fühlen und entspannen können. Die Materialliste wurde immer länger … Pavillions, Sitzgelegenheiten, Tische, Musik, Beleuchtung, Töpfe, Teller, Kocher, Messer etc. Es ist eine lange Liste geworden und aufgrund des Projektvolumens von rund 30.000 € hatten wir Sorge, ob die Förderung genehmigt wird. Doch nach einigem Hin und Her haben wir pünktlich zum 01. Sept. 2019 grünes Licht für die Mobile Klimaküche Braunschweig bekommen.

Jetzt geht die Arbeit richtig los!

Dank des sehr detaillierten und aufwändigen Antragsverfahrens sind nun viele Überlegungen bereits gemacht worden und geben einen klaren Rahmen innerhalb dessen wir das Projekt umsetzen können. Die Arbeit wird jetzt zwar anders, vor allem praktischer, aber sicher nicht weniger.

Natürlich wird die Klimaküche im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen und soll später auch ausgeliehen werden können. Bedingung des Förderaufrufes war aber die Fokussierung auf konkrete Nachbarschaften. Wir haben uns bei der Planung für folgende Gebiete entschieden:

  • Östliches Ringgebiet – Franzsches Feld
  • Bebelhof – Um den Stadtgarten Bebelhof
  • Bereich um die TU Braunschweig

Der erste Schritt ist deshalb, kleine Projektteams möglichst vor Ort zu etablieren, die sich bei der Umsetzung gerne mit einbringen können, weitestgehend selbständig arbeiten und für die Menschen vor Ort Ansprechpartner und Multiplikatoren sein können. Bei Interesse schreibt uns gerne eine Mail.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Ersellung und das Layout von Flyern, Plakaten und Infomaterial sowie die Beschriftung der Fahrzeuge. Da wir über den Projektzeitraum von insgesamt 2 Jahren auch entsprechend Öffentlichkeitsarbeit machen wollen, braucht es auch einen kleinen Redaktionsplan und Ideen für Beiträge. Auch hier freuen wir und über tatkräftige Unterstützung.

Wer nicht unterstützen kann, aber wie viele andere bereits mit den Hufen scharrt und es kaum erwarten kann, bis wir zusammen kochen können, der muss sich noch etwas gedulden. Der Start ist für den März 2020 vorgesehen. Bis dahin werden wir euch gerne auf dem laufenden halten und freuen uns auf zahlreiche Kommentare hier und auch gerne auf der Seite der Klimaküche bei Facebook.